Schoko-Gugelhüpfer

….oder wie es ein halbes Jahr lang dauert einen Geburtstag zu verkraften.

Wie unter „Der Zwerg wird 18…“ zu lesen ist, habe ich diese kleinen Schoko-Gugelhüpfer schon im April für das Kuchenbüffet zum Geburtstag meiner Schwester gebacken. Jetzt, ein halbes Jahr später, nachdem ich den Schock darüber wie schnell die Zeit vergeht endlich überwunden habe, findet das Rezept endlich seinen Weg ins Geschriebene. Es ist tatsächlich nicht so einfach wie man glauben würde, wenn die kleine, süße Zwergin erwachsen wird. Da kann es schon mal ein paar Monate dauern, bis ein Rezept seinen Weg dahin findet, wo es hingehört. Aber wie sagt man doch so schön, gut Ding braucht Weile.

Die Gugelhüpfer eigenen sich auch ganz wunderbar als kleine Wohnzimmerglücksmomente für Zwischendurch. Oder als Dessert nach einem sonntäglichen Kochgelage mit Freunden, an dem man eigentlich schon viel zu voll ist um noch etwas zu essen. Aber Achtung! Es soll Kinder geben, die einem die Gugelhüpfer direkt aus der Hand stibitzen, und sich selber in den Mund stecken. Aber das ist eine andere Geschichte…

Wohnzimmerglücklich gutes Gelingen!


 Zutaten Gugelhüpfer

  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei – zimmerwarm
  • 40 g Vollmilchkuvertüre
  • 30 ml Milch – zimmerwarm
  • 1 Prise Zimt
  • 80 g Mehl
  • 2 Tl Kakaopulver
  • Staubzucker oder Karamell-Kuvertüre von Zotter

 Zubereitung

Für diese Gugelhüpfer braucht ihr nicht einmal einen Mixer. Der gute, alte Schneebesen reicht für die Zubereitung vollkommen. Es hat fast schon etwas nostalgisches, etwas zu backen ohne dafür einen Mixer zu verwenden und spart noch dazu Strom ;)

Also, den Backofen auf 210 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Die Butter in einem Topf schmelzen. Zucker in eine Rührschüssel geben, die geschmolzene Butter und das Ei dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und sobald sie flüssig ist unter die Butter-Zucker-Ei Masse rühren.

Dann die restlichen Zutaten – am besten in der Reihenfolge Milch, Zimt, Mehl und Kakaopulver – unterheben. Das Ganze in die eingefettete Form geben und für circa 11 Minuten in den Backofen geben. Die Backzeit hängt auch hier wieder vom Backofen ab, also lieber mit einem Zahnstocher eine Probe nehmen ob die Gugelhüpfer auch wirklich fertig sind. Ist dem so, raus aus dem Backofen und Kopfüber kurz auf ein Brett drücken. Zwei Minuten dort lassen und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Sobald ihr seht, wie die Gugelhüpfer aufgehen, wisst ihr warum die Sache mit dem Brett Sinn macht.

Die vollständig abgekühlten Gugelhüpfer aus der Form lösen und nach belieben mit Staubzucker bestreuen, oder in Kuvertüre tunken. Dafür eignet sich die Karamell Kuvertüre von Zotter hervorragend, da sie mit dem leichten Zimtaroma der Gugelhüpfer ganz wunderbar harmoniert.

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