Banana Bread

Was macht man als Wohnzimmerglückliche nach einem anstrengenden Dienstag, der einem noch viel mühsameren Montag in der Arbeit gefolgt ist? Genau, man probiert das vor ein paar Tagen entdeckte Rezept für „the very best Banana Bread“, um für ein bisschen Entspannung zu sorgen…

In meiner Funktion als Trauzeugin habe ich mich in den letzten Tagen auf diversen Blogs herumgetrieben um meine Pinterest Pinnwand mit allerhand Blumen, Kleidern, Einladungen und Torten zu füllen… und da bin ich über folgenden Blog gestolpert http://sallysbakingaddiction.com und habe mich sofort Hals über Kopf verliebt… Was zum einen meiner Liebe für amerikanisches Essen und meiner eigenen Backsucht und zum anderen der wunderbaren Sally  geschuldet ist… Zugegebenermaßen haben Sally und ihr Blog nichts mit dem Thema Hochzeit zu tun, aber auf Pinterest führt eben eines zum anderen und schon sitzt man vor dem Rezept für Banana Bread… Und wenn sich dann der Wohnzimmerglücke auch noch seit Tagen ebendieses wünscht, bleibt der Ofen auf keinen Fall kalt. Wo aber keine reifen Bananen, da auch kein Banana Bread… Also noch schnell zur Gemüsefrau nebenan, in der Hoffnung dass sie überreife Bananen hat… Die hat sich vor lachen gebogen ob der Frage „haben sie denn vielleicht noch braunere Bananen?“ – scheint ganz so, also ob die armen, reifen Bananen nicht sehr gefragt sind. Also mit vier, nicht ganz optimal reifen, Exemplaren ab nach Hause… Wenn gebacken werden muss, muss eben gebacken werden. Zur Not auch mit halbreifen Bananen! Banana Bread ist aber eine gute Möglichkeit die Bananen zu verarbeiten, die man schon seit Tagen zu Hause hat und die keiner mehr essen mag, weil sie schon nicht mehr sehr appetitlich aussehen…

Da ich aber kein Rezept so lassen kann, wie es ist und ich Banana Bread am allerliebsten mit Kokosraspeln mag, habe ich das Rezept  ein bisschen umgemodelt und hoffe nun darauf dass es zur vollen wohnzimmerglücklichen Zufriedenheit ist… Hier findet ihr übrigens das Originalrezept.

Ein weiterer Grund, warum ich das Rezept unbedingt ausprobieren wollte: Ich kann endlich wieder die wunderbaren Cups verwenden, die ich vor Jahren in San Francisco bei Williams Sonoma erstanden habe. Sie passen farblich wunderbar zum beginnenden Herbst und sorgen schon beim Abmessen der Zutaten für gute Laune.

Lasst es euch schmecken und habt viele wohnzimmerglückliche Momente!


Zutaten

    • 1/2 Cup (115g) weiche Butter
    • 3/4 Cup (150g) brauner Zucker (Vollrohrzucker)
    • 2 Eier – zimmerwarm
    • 1/3 Cup Joghurt (80g) – zimmerwarm
    • 2 Cups (4 Stück) zerdrückte Bananen
    • 1 Päcken Vanillezucker
    • 2 Cups (250g) Mehl
    • 1 TL Natron
    • 1/4 TL Salz
    • 1/2 TL Zimt
    • 1/2 Cup (70g) Kokosraspel

Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ich verwende am liebsten Ober und Unterhitze, da es bei unserem Ofen das verlässlichste Ergebnis gibt. Bei Heißluft einfach 20 Grad abziehen und die Backzeit  etwas reduzieren.

Butter und Zucker auf mittlerer Stufe ca. 3 Minuten mixen. Eier einzeln zugeben und jeweils 1 Minute mixen. Darauf achten, dass Butter und Eier ungefähr die gleiche Temperatur haben, also am besten ein bis zwei Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Joghurt, am besten auch zimmerwarm, und Bananen auf mittlerer Stufe mit dem Mixer unter die Ei-Butter-Zucker Masse mischen.

Mehl, Vanillezucker, Salz und Zimt in einer Schüssel gut vermengen. Mit einem Teigspatel oder Kochlöffel rasch unterheben und zum Schluss die Kokosraspel unterheben. Die Masse in eine eingefettete Kastenform (26×12) füllen und ca. 60-65 Minuten backen. Das Banana Bread nach 30 Minuten mit Backpapier abdecken und zu Ende backen.

Aus dem Ofen nehmen, in der Form 30 Minuten ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.

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